Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie
Achtsamkeitsbasierte Verfahren verbinden Elemente der Meditation mit kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken. Mein eigenes, langjähriges Interesse an Meditation und Achtsamkeit fließt seit vielen Jahren in meine therapeutische Arbeit in meiner Praxis in Mechernich-Katzvey ein, die auch von Menschen aus Euskirchen und der Eifel aufgesucht wird.
Was bedeutet Achtsamkeit in der Therapie?
Achtsamkeit meint die Fähigkeit, den gegenwärtigen Moment bewusst und ohne Bewertung wahrzunehmen – auch wenn dieser Moment unangenehme Gedanken oder Gefühle enthält. Statt belastende innere Erfahrungen zu unterdrücken oder gegen sie anzukämpfen, lernen Sie, ihnen mit mehr Abstand und Akzeptanz zu begegnen. Das schafft Raum für bewusstere Entscheidungen im Umgang mit schwierigen Situationen.
Wie wird Achtsamkeit vermittelt?
In der Einzeltherapie integriere ich achtsamkeitsbasierte Übungen passend zu Ihrem Anliegen, etwa zur Reduktion von Grübelschleifen oder zur besseren Selbstregulation bei starken Gefühlen. In meiner ACT-Gruppentherapie (Acceptance and Commitment Therapy) bildet Achtsamkeit gemeinsam mit der Klärung persönlicher Werte das Kernelement des Gruppenprogramms.
Wofür eignen sich achtsamkeitsbasierte Verfahren?
Die Wirksamkeit achtsamkeitsbasierter Interventionen gilt mittlerweile als wissenschaftlich gut belegt – unter anderem bei Angsterkrankungen, depressiven Beschwerden, chronischem Stress und zur Rückfallprophylaxe nach depressiven Episoden. Mehr zur Anwendung in der Gruppe finden Sie auf der Seite ACT-Gruppentherapie.
Weiterführende, allgemeine Informationen finden Sie auch im Wikipedia-Artikel zur Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie.